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Seit Jahren gibt es -- in Fortsetzung der Strassenzeitungen "von unge" und "kumm erus" mit ihren knastkritischen Beilagen - das "Antiknastradio" des Autonomen Knastprojekt Köln. Nun verlässt ein Mitarbeiter die Gruppe, um im Nordosten der Republik andere Luft zu atmen. Zeit, einen kleinen Rückblick auf die Erwartungen, Enttäuschungen und Hoffnungen zu werfen... war der Knastfunk zum einen eingerichtet worden, um ein Sprachrohr der Gefangenen draussen und nach draussen zu sein ( was nur teilweise gelang), war zum anderen die "Mission" da, ein verändertes Bewusstsein in der Öffentlichkeit zu Knast und Bestrafung zu hinterfragen und weiter Alternativen aufzuzeigen ( was noch weniger gelang) ---- so bleiben die Ideen trotz oder gerade deshalb für uns weiter bestehen und wir arbeiten unverdrossen an dem Untergang der (bürgerlichen) Gesellschaft....und erteilen dabei klar auch linkspopulistischen autoritären Bewegungen eine radikale Absage....

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Gerd von der Soligruppe NRW der "Gefangenengewerkschaft" gelang es von "draussen" an einer Versammlung der GG Mitglieder in der JVA Bochum "drinnen" teilzunehmen. Wie es dazu kam und was da im einzelnen geschah, hört ihr in diesem Podcast

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In der Innenstadt von Köln gab es am 5.Juli 2018 eine weitere Kundgebung von Menschen um und aus dem "AZ Köln" (Hintergründe im Redebeitrag) - die Webseite vom "AZ Köln": https://az-koeln.org

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„Ohne Theorie keine Praxis keine Revolution“ (Antiknasttage 2017 Berlin)


„Ich habe die Freiheit nicht bei Marx kennen gelernt… ich habe sie im Elend gelernt (Camus)

„Ich wurde durch die Niederschlagung von Gefängnisaufständen gebildet“ ( W. „Ex-Gefangene verzweifelt gesucht“)

In einem befriedeten Stadtteil in Berlin (ehemals K61), umgeben von Kriegsgewinnlern, hier Gentrifizierungsgewinnlern, fanden die Antiknasttage 2017 statt .. für einige Anlass, sich Gedanken über Alternativen zu machen...
Dabei auch Aussagen, daß Gefängnisse schon jetzt abgeschafft werden können,, z.b. Abschiebegefängnisse und sogen. Kurzstrafenknäste, wo Leute wegen Geldstrafen(u.a. Schwarzfahren) einsitzen... kann jetzt schon weg, braucht keiner ...

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Während der Großteil der deutschen Bevölkerung am 24. September wählen ging und so seine Verantwortung und Handlungsmacht für weitere vier Jahre an immer weiter nach rechts rückende Parteien abtrat, haben 40 Gefangene in der Frauen-JVA Chemnitz mit einer direkten Aktion für ihre Interessen gekämpft. Sie führten einen anderthalbstündigen Sitzstreik im Gefängnishof der Anstalt durch und protestierten damit gegen die Folgen des Personalmagnels: Einschluss und eingeschränkte Freizeitangebote.

Der Sitzstreik wurde laut den Gefangenen auf das Versprechen des Vollzugsleiters hin, Veränderungen bezüglich der Aufschlusszeiten und Straffreiheit für die Beteiligten zu gewährleisten, nach anderthalb Stunden beendet. Laut freiepresse.de und der Ansprechpartnerin der Gefangenen-Gewerkschaft in der JVA Chemnitz, Manuela Beck, wurden nun Disziplinar- und Strafmaßnehmen gegen über 30 Sitzstreikerinnen eingeleitet....

Weiteres zu Frauenknästen:
http://www.deutschlandfunkkultur.de/auffallend-unauffaellig-warum-frauen-weniger-kriminell.976.de.html?dram:article_id=398928 und
zur Geschichte der Frauenknäste...
https://radiochiflada.blogspot.nl/2016/01/die-entstehung-der-knaste-ist-100.html

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