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stoergeraeusch kölner audiomagazin für eine befreite gesellschaft


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Gerd vom "Autonomen Knastprojekt Köln" interviewt die Liedermacherin und Aktivistin "Löwenzahn" --
Übernahme einer Produktion der radiowerkstatt "flok" und des "Autonomen Knastprojekts"

digitalresist
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"Das Jahr 2016 hat in vielen Städten Deutschlands mit Übergriffen auf Frauen* begonnen – auch in Köln. Sexualisierte Gewalt gegen Frauen* ist in der Silvesternacht sichtbar geworden – unübersehbar in die öffentliche Debatte gezerrt. Wieso plötzlich das mediale Interesse? Die Thematisierung ist richtig und wichtig. Den Betroffenen der sexualisierten Übergriffe von Silvester – und aller sexualisierten Übergriffe, die alltäglich passieren – muss jegliche gewünschte Solidarität und Unterstützung zukommen. Es ging dabei jedoch nicht vorrangig um die Benennung sexualisierter Gewalt, sondern um die vermeintliche Herkunft der Täter – und das unverhohlen rassistisch: Im Verlauf wurde schnell nicht mehr über Sexismus gesprochen, sondern über die Verschärfung des Asylrechts, Abschottung und Abschiebung. Ein gängiges Fazit: Nicht der Sexismus in diesem Land sei das Problem, sondern die zu uns Geflüchteten. Jedoch: Sexismus ist nicht nach Deutschland eingewandert, Sexismus ist hausgemacht. Er findet statt – schon immer, ständig und überall. Sexismus findet sich strukturell in unterschiedlich hoher Entlohnung, Benachteiligung aller Frauen*, speziell von Transfrauen und Frauen* of colour, am Arbeitsmarkt oder in unterschiedlichen Belastungen, bspw. durch Kinderbetreuung wieder. Er findet sich ebenso in sexistischer Werbung und in den Seminaren von sogenannten „Pick-up Artists“, in den Männer lernen, wie sie Frauen* gegen ihren Willen verfügbar machen. Nicht gesprochen wird über sexualisierte Gewalt, die in den eigenen vier Wänden stattfindet. So finden mehr als zwei Drittel aller Vergewaltigungen im nahen Umfeld statt, von Verwandten, Bekannten und (Ex-)Partnern. Nicht gesprochen wird über die alltägliche Sexualisierung und sexualisierten Übergriffe auf Frauen* of colour."

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10.03.16, 21:51:46

brennt die lager nieder....


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gilt bei den libertären die verbindung von herrschaftsablehnung und selbstgewählter oder so gewendeter migration, so werden die menschen heute massenhaft zum nomadisieren gezwungen -- migration ist heute in erster linie eine folge des ökonomischen terrors des kapitals und des politischen terrors der jeweiligen regime und für die anarchistinnen und anarchisten gilt es gemeinsamkeiten ihrer eigenen nomadischen existenz mit dem kampf der migrantinnen und migranten herzustellen -- jenseits der zuschreibung als "objekt" und "opfer" und diesseits der subjektiven erfahrungen und kämpfe der jeweiligen migranten musiktipp: alles von Almamegretta
kooperation mit "radio chiflado"

hier das manuscript: http://anarchistischebibliothek.org/category/author/nomadische-existenzen

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06.01.16, 21:42:17

Frauen, bildet Banden..


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Kurzer, prägnanter Redebeitrag auf der Kundgebung gegen die sexualisierten Übergriffe auf Frauen am 31.12.in Köln

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Am 23. November wurde für rund 5 Stunden die vordere Seite (über dem Haupteingang) des Kölner Doms von mehreren Aktivist*innen besetzt. Unter anderem entrollten sie ein Transparent "Knast ist keine Lösung, sondern ein Teil des Problems" und wollten damit auch praktische solidarität mit einem gefangenen Aktivisten des Hambacher Forstes ausdrücken, der parallel dazu eine kleine Aktion in der JVA Ossendorf geplant hatte.
Warum diese dort nicht stattfinden konnte und was die Dombesetzer*innen danach noch erleben mussten, sagt Mohrle in diesem Interview.

Aktualisierung: Der Genosse, um den es in diesem Interview vor allem geht, ist wohl am Samstag, dem 12.12. aus der JVA Ossendorf entlassen worden

(Dieses Interview ist Teil der Dezember Ausgabe von "stoergeraeusch" - dem kölner audiomagazin für eine libertäre gesellschaft, die am 21.12. durch die radiowerkstatt FLOK auf radio köln um 20.00 gesendet wird (danach in voller länge auch hier zu hören)

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