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stoergeraeusch kölner audiomagazin für eine befreite gesellschaft


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Während der Großteil der deutschen Bevölkerung am 24. September wählen ging und so seine Verantwortung und Handlungsmacht für weitere vier Jahre an immer weiter nach rechts rückende Parteien abtrat, haben 40 Gefangene in der Frauen-JVA Chemnitz mit einer direkten Aktion für ihre Interessen gekämpft. Sie führten einen anderthalbstündigen Sitzstreik im Gefängnishof der Anstalt durch und protestierten damit gegen die Folgen des Personalmagnels: Einschluss und eingeschränkte Freizeitangebote.

Der Sitzstreik wurde laut den Gefangenen auf das Versprechen des Vollzugsleiters hin, Veränderungen bezüglich der Aufschlusszeiten und Straffreiheit für die Beteiligten zu gewährleisten, nach anderthalb Stunden beendet. Laut freiepresse.de und der Ansprechpartnerin der Gefangenen-Gewerkschaft in der JVA Chemnitz, Manuela Beck, wurden nun Disziplinar- und Strafmaßnehmen gegen über 30 Sitzstreikerinnen eingeleitet....

Weiteres zu Frauenknästen:
http://www.deutschlandfunkkultur.de/auffallend-unauffaellig-warum-frauen-weniger-kriminell.976.de.html?dram:article_id=398928 und
zur Geschichte der Frauenknäste...
https://radiochiflada.blogspot.nl/2016/01/die-entstehung-der-knaste-ist-100.html

digitalresist
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Für Außenstehende mag es ja verwunderlich sein, dass sich viele Gefangene geradezu drum reißen, für 100 Euro einen miesen Knastjob machen zu können. Erklärbar ist dies nur mit der erbärmlichen ökonomischen Situation der nichtarbeitenden Gefangenen. Ein sogenannter Sozialeinkauf von 30-40 Euro im Monat ist einfach ein Witz. Das ist gerade mal ein Euro am Tag.
Den schönen Worten, die PolitikerInnen in ihre Strafvollzugsgesetze schreiben, steht dieser erbärmliche Euro am Tag gegenüber. "Angleichung der Lebensverhältnisse mit denen draußen" usw. Alles Blabla. Was bleibt, ist dieser jämmerliche Euro am Tag. Soviel ist den meisten ParlamentarierInnen einE GefangeneR wert.
Eine Anhebung des Sozialeinkaufs auf 5 Euro am Tag wäre kein großer Schritt und würde das Land nicht an den Rande des Ruins bringen.

digitalresist
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eine Sendung des "Autonomen Knastprojekts Köln" zur aktuellen Situation der Gefangenengewerkschaft ( GG/BO)

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Ausschnitte aus der Knasttour anarchistischer Strassenmusiker*innen, die am 18.11. vor der UHaft der JVA Ossendorf viel Zustimmung bei den Gefangenen fand ....

digitalresist
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Strassentheateraufführung vor dem Abrissgelände des Kartäuserwall 14 in der Kölner Südstadt, das noch mal in kurzen prägnanten Szenen den Rausschmiss der Mieter, die anschliessende Besetzung und die letztendliche Räumung des Hauses zeigt ( siehe auch zwei Reportagen auf diesem Portal)

digitalresist
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